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VJ Ultra „No Sacred Land“


 

Die Videoarbeit „No Sacred Land“ ist inspiriert von der Entstehung überwältigender Megacities, in denen Wolkenkratzer und Modernisierung von der steigenden Armut ablenken. Ihre Atmosphäre fing der britische Visual Jockey und Fotograf VJ Ultra in Beijing und Shanghai ein und untermalte seine Eindrücke mit antiker chinesischer Musik. Das Besondere: Jedem Instrument ordnete er bestimmte, immer wiederkehrende Motive zu. Im ständigen Loop aus Neonlicht und Straßenszenen verschwindet langsam Buddhas Gesicht, der dem Fortschritt des Technologie-Zeitalters weichen muss.  www.vjultra.co.uk

(50) #Tausend - basement

 

Michael Lebek „Re-Reflected“

 

Der Wiener Fotograf, Kameramann, Regisseur und Cutter Michael Lebek präsentiert mit seinen Eigenproduktionen „Re-reflected“ und „Not for a dime“ die ersten beiden Teil einer Tetralogie, die sich mit inszenierten und spontanen Momentaufnahmen einzelner Personen und ihrer Umgebung auseinandersetzt. Musik und Sounddesign: Jimmy Lee.

 (26) Rheinlandhalle

 

Isabel Hernandez „Die Lage ist schlimmer als die Leute glauben“

 

Isabel Hernandez skizziert mit ihrem Film „Die Lage ist schlimmer, als die Leute glauben“ die Monotonie des urbanen Lebens. „Ich entnehme dem Alltag seine beiläufigen Momente. Das Geschehen wird zur Szenerie, der Schauplatz zur Bühne, die Protagonisten zu Darstellern und als stille Beobachterin halte ich die skurrilen Momente des normalen Alltags fest.“ www.isabelhernandez.de

(18) Kunstraum Renée Blume

 

Dorcas Müller „Strahlenwirkung II“

 

Die Messbarkeit bildet die Grundlage allen empirischen Wissens. Doch was passiert, wenn sich das Medium ans Publikum wendet? Mit „Strahlenwirkung II“ untersucht Dorcas Müller Interaktionen von Lebewesen miteinander und den Medien, die sie umgeben. Das Video zeigt das visuelle Ergebnis einer Installation, die mittels einer Thermografiekamera die thermischen Höhe- und Tiefpunkte einer Party auslotet. Während der Entstehung konnten die Akteure das Ergebnis live auf einem Screen mitverfolgen und dadurch mitgestalten. www.dorcasmueller.de

(37) Edith

 

Kathrin Graf „Enthüllung“, „wundbar“


 

Bei den Videoarbeiten von Kathrin Graf steht der weibliche Körper im Vordergrund. Das Werk „Enthüllung“ fragt nach der Identität sowie der persönlichen inneren und äußeren Welt. Ist die Hülle wirklich das, wonach sie aussieht? Oder verbirgt sich mehr dahinter? Mit „wundbar“ greift sie dieses Thema erneut auf. Hierbei spielt jedoch die Verletzlichkeit dieser unsichtbaren Haut eine Rolle und rückt die Frage von Nähe und Distanz in den Fokus.

(15) La Boah

 

Ela Mergels „guckurugu guckurugu Blut im Schuh...“

 

Ela Mergels studierte Fotografie und Film an der FH Dortmund und an der Kunstakademie Rotterdam. Mit „Guckurugu Guckurugu Blut ist im Schuh“ zeigt sie einen Improvisationstanz von Chanyan Zhao zu improvisierter Musik von Dorrit Bauerecker am Akkordeon. Nichts ist geplant, aber alles stimmt. Keine Kontrolle, keine Gedanken... www.elaela.de

(35) Tsunami Club

 

Jügen Hille „KIEsL“

 

Jürgen Hille setzt Kieselsteine in Bewegung. Als „totes Kapital“ liegen sie herum und gehören niemandem. Dabei sind sie einzigartig, schön und können gut klingen. In seinem Video entwickeln sie ihr Eigenleben. Eine Monitor-Boden-Installation verbindet dabei gestaltete Zeit- und Klangarchitektur mit realem Kieselsteinboden und realer Zeit. www.juergenhille.de

(20) Rheinlandhalle

 

Willehad Eilers „Elefant boy“

 

Der niederländische Künstler Willehad Eilers produzierte aus geplantem wie ungeplantem Filmmaterial einen Kurzfilm mit vier Handlungssträngen: Wir begleiten Elefant boy von seiner Geburt bis zur Adoleszenz, seine Eltern, die nicht immer ein leichtes Leben mit ihrem sonderbaren Nachwuchs haben, das gefräßige Pärchen Haribow und einen Wrestler, der von Vergnügen und Ruhm träumt. Ein Film über das Graben von Löchern, unnütze Freizeitbeschäftigungen und das Aufwachsen eines kleinen schwarzen Elefantenjungen. www.waynehorse.com

(8) Hallmackenreuther - Club

 

Kate Gilmore „Blue Ribbon“


 

Die New Yorker Videoperformerin Kate Gilmore (1975) stellt sich in ihren Arbeiten dem surreal Gewöhnlichem, dem sie mit Ironie und Humor begegnet. In „Blue Ribbon“ sieht man sie in einem delikaten Sommerkleid und „Farmer Heels“ Heuballen aufstapeln. Nach jeder neuen Ebene der unbeholfen aufgetürmten Pyramide bindet sie ein blaues Band wie sie es auch in ihren Haaren trägt um die Ballen – immer wieder drohend, das Gewicht zu verlieren und herabzustürzen.
www.francosoffiantino.it  www.kategilmore.com

(14) Sign of the Times

 

Tine Tillmann „Balance Beam“

 

„Manchmal glaube ich, ich könnte hier oben ewig verweilen, aber wenn ich darüber nachdenke, fällt mir auf, dass das alles nur eine riesige Unabhängigkeitsphantasie sein könnte.“ Im Videoloop „Balance Beam“ zeigt Tine Tillmann eine Turnerin, die immer wieder zu neuen Sprüngen ansetzt und dabei ungewöhn- lich lange aus dem Bild verschwindet. Damit hält sie den Moment fest, in dem Dinge nicht mehr aufschiebbar sind und eine Entschei-dung zwischen A und B gefällt werden muss. Das Satellitenbild "Insel" zeigt eine fiktive Landschaft, auf der die Landung unausweichlich ist und der Höhenflug zum Katzensprung mutiert. www.tinetillmann.net

(48) Trippen

 

 

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