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Thomas Bonfert „Tagebuch eines Außendienstmitarbeiters“


 

Die Fotografien von Thomas Bonfert entstanden im Zuge seiner Autofahrten in Wien und Niederösterreich. Die Aufnahmen, anfangs oft ohne den Blick durch den Sucher eingefangen, erhielten dabei ein immer ausgefeilteres Konzept. Den Wiener interessierte dabei vor allem das Auto als Ausgangspunkt und Rahmen seiner Bilder, die seine Arbeit als Außenmitarbeiter dokumentieren. www.thomasbonfert.at

(3) Fotopension

 

 

Carsten Dammann „Der Protest ist angemeldet“


 

Carsten Dammanns Diplomarbeit „Der Protest ist angemeldet“ beschäftigt sich mit der Inszenierung und medialen Verwertung von Widerstand. Dabei geht es nicht darum, Proteste und den Einsatz für die Demokratie auf der Straße zu diskreditieren. Vielmehr hinterfragt er, inwieweit wir uns an das alltägliche Protestieren und die immer ähnlichen Bilder dessen gewöhnt haben. Zudem wirft die Arbeit die Frage nach fortwährender Professionalisierung der Protestaktionen auf. www.carstendammann.com

(4) Büro für Brauchbarkeit

 

 

Carsten Klein „Eine Reise ins Ich“


 

Mit welchem „Rüstzeug“ werden junge Menschen von ihren Eltern in die Welt geschickt, die im Grunde auch keine Antwort mehr auf unser Leben haben? Dieser Frage versucht Carsten Klein in „Eine Reise ins Ich“ nachzugehen. Die Arbeit ist eine persönliche Abhandlung und Selbstrefelxion seiner Kindheit und Jugend in visueller Hinsicht. Sie stellt innerliche Befindlichkeiten mit Hilfe von direkt gewählten Symbolen und ausgesuchten realen Räumlichkeiten dar. www.photodesignbycarstenklein.com

(23) Rheinlandhalle

 

Margarete Klenner „Haltlose Besinnung“


 

Ausgangspunkt der Fotoserie von Margarete Klenner war die Frage nach Intuition und geistiger Orientierung. Im Spannungsfeld zwischen Rationalem und Irrationalem, zwischen dem Konstruierten und dem Unterbewussten geht es der gebürtigen Polin nicht darum, eine neue Realität zu erschaffen, sondern die vorhandene sichtbar zu machen. Die Reduktion verhilft ihr dabei zu symbolischer Größe, ihr Ernst erlangt eine absurde Komik und Leichtigkeit. „Indem ich mich selbst fotografiere, bin ich nicht nur Regisseurin meiner Wahrnehmung, sondern auch Akteurin. Ich werde zum Objekt meiner eigenen Wahrnehmung und bewege mich so im Spannungsfeld zwischen dem Distanzierten–Reflexiven und dem Unmittelbaren–Spontanem.“ www.margareteklenner.de

(24) Rheinlandhalle

 

Frederic Lezmi „Next Level – Dubai“


 

Dubai, nach Shanghai die zweitgrößte Baustelle der Welt, schoss innerhalb kürzester Zeit zum Knoten- und Umschlagspunkt weltumspannender Waren-, Kapital- und Menschenströme empor. Dieses Phänomen zwischen Kulisse und Hintergrund untersuchte der Kölner Fotograf Frederic Lezmi bei einem einmonatigen Aufenthalt im Frühjahr 2007 mit seiner Kamera. Den Blick lenkt er auf scheinbar urbane Orte und Plätze, wo das Angestammte, Lokale auf das Importierte, Globale trifft. Westliche Werte und orientalische Traditionen treten dabei einerseits in einen Dialog, prallen andererseits aber auch unmittelbar aufeinander – in jedem Fall beeinflussen sie sich gegenseitig. www.lezmi.de

(27) Galerie Lichtblick

 

Agata Madejska „Kosmos“


 

Die in Warschau geborene Fotografin Agata Madejska konzentriert sich in ihrer Arbeit „kosmos“ auf einen konkreten Ausschnitt der städtischen Umgebung - auf Spielplatzobjekte aus Edelstahl. Diese fotografierte sie in den letzten Stunden des Tages, um deren „wahres Gesicht“ zu zeigen. In diesen Stunden vollzieht sich ein Wandel: das Licht geht, die Dunkelheit kommt. Diese Mischung lässt die Objekte erstrahlen, durch die Reduktion des Lichts verschwindet der Raum.
www.madejska.eu

(30) Spichern Höfe

 

Andreas Meichsner „Cluburlaub“


 

Jährlich verreisen über 50 Millionen Deutsche. Da bei genauerer Betrachtung des Sujets Tourismus deutlich wird, dass sich besonders in der Wahl einer Urlaubsart auch gesellschaftliche Wünsche und Sehnsüchte manifestieren, hat Andreas Meichsner vor diesem Hintergrund eine Auseinandersetzung mit der Freizeit- und Urlaubsgestaltung in unserer Gesellschaft um den Aspekt des sogenannten „Cluburlaubs“ erweitert. Der Berliner Fotograf stellt dabei weniger den geregelten Urlaub selbst in den Vordergrund, als dass er viel mehr versucht, die Ursachen aufzuzeigen, die den Typus Cluburlaub erst notwendig machen. So soll der Betrachter seiner Fotografien dazu angeregt werden, seine eigene gesellschaftliche Rolle, seine Wünsche und Sehnsüchte zu reflektieren. www.andreasmeichsner.de

(33) Rheinlandhalle

 

Patricia Neligan „vorübergehend“


 

Der zentrale Ausgangspunkt von Patricia Neligans fotografischer Arbeit „vorübergehend“ ist die Beobachtung von Menschen im Raum. Sie findet Eindrücke vor, sammelt diese und beschreibt damit das Unterwegs sein des Menschen in der Welt, sein Fortgehen und Zurückkehren, das vorübergehende Moment. Jedes Bild ist sowohl Einzelbild, als auch Teil einer assoziativen Reise. „Meine Arbeit ist Teil meiner Bewegung im Raum. Raum ist grundlegende Komponente unserer Vorstellung von Wirklichkeit. Die Orte sind referentiell und gleichzeitig nicht eindeutig geographisch verortbar.Der Mensch erscheint als Figur, als Projektionsfläche. Es sind vorübergehende Episoden, angehaltene Augenblicke. Diese bewegen sich zwischen Bewegung und Stillstand. www.neligan.de

(38) Edith

 

Eliane Rutishauser „Collagen“


 

Die Schweizerin Eliane Rutishauser thematisiert mit „Collagen 2008“ das menschliche Aussehen, das zurechtgerückt, verändert, optimiert, kontrolliert, gepflegt und angepasst wird. Jeder Betrachter ihrer Fotografien kann diesen Impuls nachvollziehen, weil dieses Thema ständig präsent ist. Eine Erklärung zur Aussprache des Titels gibt es nicht- die Doppelbedeutung ist gewollt! www.elianerutishauser.com

(41) The New Yorker | Hotel

 

 

 

Sabine Schründer „intrude (into)“


 

Die Berliner Fotografin Sabine Schründer setzt sich innerhalb ihrer Serie intrude (into) mit dem Thema „Sicherheit“ als künstliches Konstrukt auseinander. Sie spielt mit Irritationen, eliminiert Orientierungspunkte, verfremdet Situationen und schält Gegenstände aus ihrer natürlichen Umgebung heraus, um Assoziationen beim Betrachter auszulösen, welche im tatsächlich Abgebildeten objektiv betrachtet nicht angelegt sind. www.sabine-schruender.de

(43) Spichern Höfe - historische Halle

 

 

Daniel Stier „Man, Nature, Technology“


 

Die Fotoserie „Man, Nature, Technology“ ist eine Dokumentation wissenschaftlicher Versuchslabore, in denen Experimente mit menschlichen Versuchspersonen
durchgeführt wurden. Die gezeigten Apparaturen kamen in den  unterschiedlichsten Wissenschaftszweigen zum Einsatz, beispielsweise Psychologie, Neurologie, Ergonomie oder Weltraumforschung. Alle Bilder entstanden zwischen 2005 und 2007 in etablierten Universitäten und Instituten Europas oder Nordamerikas.
Die abgebildeten Personen zeigen jeweils die Wissenschaftler in ihren eigenen Versuchsaufbauten. www.danielstier.com

(46) Simon & Renoldi

 

 

 

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